Projekt hörWERK

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Themen für Handwerksbetriebe

Betrieb schließen oder übergeben: Womit kann ich finanziell rechnen?

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Besser früher als später müssen sich die Chefs und Inhaber von Handwerksbetrieben der Frage stellen: Wie geht es eigentlich weiter, wenn ich aufhöre? Was passiert dann mit dem Betrieb? Und womit kann ich finanziell rechnen? Die Antwort auf alle Fragen ist erst einmal … kommt drauf an. Vor allem natürlich, wie ihr die Nachfolge regelt. Bleibt der Betrieb im Familienbesitz? Gibt es einen Käufer? Oder muss am Ende der Betrieb gar abgewickelt werden? Im hörWERK beschäftigen wir uns mit den Konsequenzen der verschiedenen Szenarien, und wir hören, was ihr dafür tun könnt, um am Ende ein Ergebnis zu erzielen, mit dem ihr auch zufrieden seid. Dabei hilft uns Betriebsberater Joachim Hagedorn von der Handwerkskammer Oldenburg. Und weil die steuerrechtlichen Konsequenzen einfach immer wichtig sind, haben wir auch mit Dr. Carina Beermann gesprochen, Steuerfachberaterin für Unternehmensnachfolge.

Selbstorganisation: Besser, effektiver, entspannter

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Die Corona-Krise macht mürbe. Großeltern in der Isolation, Eltern an der Belastungsgrenze und Unternehmer, die sich fragen, wie’s mit dem Betrieb und den Mitarbeitern weitergeht... Die Antwort kann nur sein: Raus aus dem Krisenmodus! Nicht länger reagieren, sondern handeln. Keiner weiß, wie sich die Krise weiterentwickelt und welche Konsequenzen sie noch hat. Diese Unwissenheit gilt es auszuhalten und zu akzeptieren, um sich dann darauf zu konzentrieren, was wir beeinflussen und verbessern können. Und da steht die Organisation in vielen Betrieben ganz oben auf dem Zettel. Und genauso wie der Fisch vom Kopf her stinkt, geht der Weg auch umgekehrt. Wenn Chef und Meister gut sortiert und strukturiert sind, überträgt sich das auf den ganzen Betrieb! Im Podcast bekommt ihr praktische Tipps zur Selbstorganisation von Ivan Blatter, Blogger und Personal Trainer für neues Zeitmanagement. Seine Ideen können helfen, gleichzeitig effektiver und entspannter zu arbeiten. Nicht nur in Krisenzeiten.
Hier noch unsere Linktipps aus dem Podcast:
https://www.handwerk.com/vier-tipps-fuer-ein-besseres-zeitmanagement
https://ivanblatter.com/zeitmanagement-podcast/

hörWERK-Spezial zur Corona-Krise Teil 2: Weitere Möglichkeiten zur Krisenbewältigung!

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Der Kampf gegen Corona ist für Mittelständer längst zu einem Kampf um die eigene Existenz geworden. Das vielzitierte Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist angeknackst, und wir schauen ein weiteres Mal genau hin, welche Möglichkeiten Handwerksbetriebe aktuell haben, um als Sieger aus diesem Kampf hervor zu gehen. Im „hörWERK Spezial zur Corona-Krise Teil 1“ haben wir bereits gehört, dass es vor allem drei Dinge braucht, um Geschäftsgrundlagen und Arbeitsplätze zu retten: Liquidität, Liquidität und Liquidität. Dafür hat die Politik ein beachtliches Arsenal aufgeboten. Angefangen von Soforthilfen über Stundungen bis hin zu großangelegten Kreditprogrammen. Doch der Teufel steckt nun mal im Detail, und in den vergangenen Wochen wurde einiges nachjustiert. Gemeinsam mit Dr. Alexander Barthel, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik des ZDH, schauen wir tiefer in den Werkzeugkasten der Krisenbewältigung. Wir schauen wie die Vorgaben zum Schutz vor Corona in die betrieblichen Arbeitsabläufe integriert werden könne, wie es an den Berufsschulen weitergeht und wie Handwerker auch in der Krise ihrem Ruf als Problemlöser gerecht werden. https://www.zdh.de/themen-a-z/coronavirus/, https://www.handwerk.com/corona-geldreserven-aus-versicherungen-freimachen

hörWERK-Spezial zur Corona-Krise: Was Betriebe JETZT tun können!

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Wie geht es jetzt weiter? Das ist die zentrale Frage, die sich die Inhaber und Mitarbeiter rund einer Million deutscher Handwerksbetriebe im Angesicht der Corona-Krise stellen. Das grundsätzliche Dilemma: Sie müssen richtungsweisende Entscheidungen treffen, ohne Planungssicherheit zu haben. Geschlossenen Betriebe wissen nicht, wann sie wieder öffnen dürfen. Es ist unklar, ob stornierte Aufträge später nachgeholt werden, und niemand weiß, wie hart die prognostizierte Rezession durchschlagen wird. Dennoch können Handwerksbetriebe einiges tun. Die primäre Herausforderung aktuell ist das Sichern der Liquidität und Arbeitsplätze. Im Zentrum dabei steht ein umfangreiches, aber mitunter auch unübersichtliche Maßnahmenpaket der Politik aus Bund und Länder. Soforthilfen, Stundungen Kurzarbeit, Kredite … mit einem Experten des ZDH machen wir uns an eine Bestandsaufnahme der Krisenauswirkungen und nehmen die Hilfsangebote unter die Lupe: Welche Maßnahmen sind für welchen Betrieb jetzt sinnvoll? Und wir stellen die Frage: Reicht das? Nachgebessert werden könnte zum Beispiel bei der Praxis der Kreditvergabe. Hier sind Kredite mit besseren Konditionen im Gespräch, die auch ohne Prüfung durch die vermittelnden Banken gewährt werden könnten. Damit die Handwerkbetriebe diese Krise nicht nur überleben, sondern damit sie nach der Krise auch überlebensfähig bleiben.
https://www.zdh.de//service/fuer-betriebe/corona-faq-fuer-handwerksbetriebe/
https://www.handwerk.com/corona-krise-alle-wichtigen-news-fuer-handwerksbetriebe-in-kw-12

Wie Handwerksbetriebe Geld verbrennen - 5 teure Fehler

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Die Corona-Krise trifft auch das Handwerk. Gefühlt von einem Moment auf den anderen ist sämtliche Planungssicherheit abhanden gekommen, und die Auswirkungen der Krise lassen sich nicht wirklich absehen. Was bleibt Handwerksbetrieben also übrig, als abzuwarten und das Beste zu hoffen? So einiges, meinen wir! Natürlich können wir den Verlauf der Krise an sich nicht beeinflussen, aber wir können dafür sorgen, dass Betriebe sich besser aufstellen. Wir können die Zeit nutzen um veraltetet Strukturen aufzubrechen und notwendige Veränderungsprozesse anzuschieben. Denn klar ist: Schon vor der Krise blieb das Betriebsergebnis oft hinter dem zurück, was angesichts der guten Marktsituation möglich gewesen wäre. Denn: in JEDEM Handwerksbetrieb wird Geld verbrannt, sagt der Strategie- und Krisenberater für KMU Olaf Marticke. Im Projekt hörWERK schauen wir gemeinsam mit ihm auf die 5 häufigsten Fehler. Dabei wollen wir aber nicht nur den Besserwisser-Finger in die Wunde legen, sondern vor allem auch Mittel und Wege aufzeigen, wir ihr solche Fehler abstellt und vermeidet.
Hier der Link zum 100 Euro-Gutschein der Deutschen Auftragsagentur: daa.net/hoerwerk

Keine Panik vor der Betriebsprüfung. Vorbereitung ist Alles!

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Handwerksbetriebe leben sozusagen in ständiger Prüfungsangst. Immerhin kann sich das Finanzamt praktisch jederzeit zur Betriebsprüfung einladen, oder ihre Betriebsprüfer sogar unangekündigt zur Nachschau vorbeischicken. Und die Angst davor ist nicht unbegründet. Bei Verstößen drohen Nachzahlungen, teure Hinzuschätzungen und schlimmstenfalls ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung. Leider lässt sich im Vorfeld kaum sagen, was am Ende einer Betriebsprüfung rauskommt. Dafür gibt es einfach zu viele Vorschriften und Regeln, die beachtet werden müssen. Zum Beispiel bei den GOBD, dem Mindestlohn oder bei Verträgen mit Angehörigen, um nur einige im Handwerk relevante Themen zu nennen. Doch im Prinzip ist so wie bei jeder anderen Prüfung: Vorbereitung ist alles! Im Projekt hörWERK gibt euch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Peter Stieve aus Hannover nützliche Tipps und Hinweise, wie ihr euch auf eine Betriebsprüfung vorbereiten könnt. Im Podcast hört ihr wie ihr unnötige Betriebsprüfungen vermeidet – und wie euch die GOBD sogar dabei helfen können, eine Prüfung unbeschadet zu überstehen.
https://www.handwerk.com/gobd-4-tipps-fuer-eine-einfache-verfahrensdokumentation https://www.awv-net.de/themen/fachergebnisse/musterverfahrensdoku/index.html

3 Tipps, sich digital neu zu organisieren

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Digitalisierung! Dieses Wort sorgt in so manchen Handwerksbetrieben für ein schlechtes Gewissen. Jeder weiß ja, dass die Digitalisierung von Prozessen auch im Handwerk immer wichtiger wird, nur wissen viele gleichzeitig auch, dass sie nicht genug dafür tun. Ein guter Indikator für den Grad der Digitalisierung im Betrieb ist das Papier: Je öfter ich Stundenzettel in der Hand halte oder Sachen kopiere oder Zettel vollkritzle, desto größer mein Handlungsbedarf. Aber da drin steckt eine Riesenchance, es besser zu machen! Durch die ständige Verfügbarkeit und sinnvolle Verknüpfung von Daten könnt ihr euch viel besser organisieren und richtig viel Zeit sparen. Für den Anfang macht es Sinn, sich erst einmal einen konkreten Bereich vorzunehmen. Am besten einen Bereich, in dem ihr mit relativ wenig Aufwand viel erreichen könnt. Dabei geht es erst einmal gar nicht darum, die passende Hard- oder Software zu finden. Am Anfang geht es immer um die Analyse von Prozessen und die Frage: Wie lässt sich das besser machen? Hier im Projekt hörWERK möchten wir euch 3 konkrete Bereiche zeigen, die sich relativ leicht optimieren lassen. Und von da aus, kann es dann immer weiter gehen. Schritt für Schritt.
Erfahrungsbericht „Probleme mit der Branchensoftware“ https://bit.ly/30CHfHc

Preise rauf! Preiserhöhungen planen und durchsetzen

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Auf der einen Seite steigen im Handwerk die Kosten, vor allem beim Personal. Auf der anderen Seite tobt ein harter Preiskampf um Kunden und Aufträge. Und dazwischen stehen die Chefs und Inhaber der Handwerksbetriebe, die sich zum Jahresabschluss oft wundern, wie wenig trotz der guten Auftragslage für sie und für notwendige Investitionen übrig geblieben ist. Da kann man natürlich drüber meckern und jammern…oder man sorgt dafür, dass es besser wird. Hier im Projekt hörWERK berichten Tischlermeister Jan Binder und Dachdeckermeister Eike Gillhaus, wie sie es erfolgreich aus der Preisfalle ausgebrochen sind. Ebenfalls im Podcast: Christof Tatka, der Geschäftsführer des Vereins „Perfakta – Handwerk in Zahlen“. Er erklärt warum es sogar besser ist, manche Aufträge NICHT zu bekommen, und wie ihr Preiserhöhungen klug angehen könnt. Und von Strategieberater Paul Meyer erfahrt ihr, was das größte Hindernis auf dem Weg zu besseren Preisen ist, und wie ihr es aus dem Weg räumt.

Neue Ideen für neue Mitarbeiter

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Fachkräftemangel. Nur ein kleines Wort, das bei vielen Verantwortlichen in Handwerksbetrieben aber große Emotionen auslöst … von Wut über Angst bis hin zu Resignation. Das Projekt hörWERK möchte da mit ein wenig Hoffnung gegensteuern. Die angespannte Situation ist zwar wie sie ist, aber trotzdem könnt ihr einiges dafür tun, um neue Fachkräfte oder neue Azubis zu finden. Dafür braucht es neue Ideen und den Mut, neue Sachen auszuprobieren. Im Podcast hören wir von verschiedenen Arbeitgebern, wie das in der Praxis funktionieren kann: Rende Gerüstbau aus Saarwellingen, Strehl Kinderreha und Orthopädietechnik aus Bremervörde, Bade Dächer aus Bad Bevensen und auch Glasermeister Sven Sterz aus Geestaland, der mit seinem facebook-Video deutschlandweit Beachtung gefunden hat. Aber wir reihen nicht nur Beispiele aneinander, sondern wir versuchen euch auch eine Struktur an die Hand zu geben, mit der ihr kreative Ideen auch strategisch sinnvoll umsetzen könnt. Tatsächlich braucht ihr dafür eigentlich nur drei Fragen beantworten…. Hier noch ein Link, auf den wir im Podcast verweisen: https://www.handwerk.com/5-potenzielle-zielgruppen-fuer-ihre-mitarbeitersuche

Strategien für (und gegen) das Abwerben von Fachkräften

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Eure Stellenanzeigen laufen regelmäßig ins Leere? Na dann: Nicht länger abwarten, sondern abwerben! Aber Moment: Ist das nicht ganz schlechter Stil? Nein, meint Handwerker-Coach Thorsten Moortz. Im Podcast verrät er, wie ihr Fachkräfte davon überzeugen könnt, für euch zu arbeiten. Dagegen spricht sich Personalberater Ewald W. Schneider gegen das Abwerben aus. Handwerksbetriebe sollten lieber Kooperationen eingehen, um den Nachwuchs für das Handwerk zu begeistern.

Über diesen Podcast

Das Projekt hörWERK ist ein Podcast für Handwerksbetriebe aller Gewerke. Regelmäßig nimmt sich die hörWERK-Redaktion ein neues Thema vor. Der Podcast gibt Inhabern und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich auch unterwegs über aktuelle Entwicklungen im Handwerk auf dem Laufenden zu halten und sich so einen Wissensvorsprung zu sichern. Der Podcast ist eine Gemeinschaftsproduktion der Schlütersche Mediengruppe und Antenne Niedersachsen.

von und mit Schlütersche Mediengruppe & Antenne Niedersachsen

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